ReMo - Rezeptive Sprachstörungen und Mobbingerfahrungen
Projektdauer:
01.07.17 bis 31.12.18
Kurzinhalt:
Die Studie ReMO – Rezeptive Sprachstörungen und Mobbingerfahrungen – untersucht in einer vergleichenden Querschnittstudie , ob und auf welche Weise Kinder mit Sprachverständnisstörungen in besonderer Weise Mobbingerfahrungen machen. Langfristige negative Folgen auf die Sozialentwicklung sind für Kinder mit rezeptiven Störungen belegt – sinnvoll ist es jedoch, frühzeitig ungünstige Entwicklungen zu erkennen, um geeignete Präventions- und/oder Interventionsangebote in den schulischen Kontext zu integrieren. Mit dem BVF (Bullying- und Viktimisierungsfragebogen) liegt ein Verfahren vor, das die Eigen- und Fremdeinschätzung vorhandener Mobbing-Erfahrungen von Kindern erfasst (von Marées & Petermann, 2010). Neben der Feststellung der Vorkommenshäufigkeit kann dabei genauer unterschieden werden zwischen verschiedenen Rollen in Mobbingprozessen.