Projekt
Fakultät 2 - Kultur- und Naturwissenschaften - Institut für Sprachen

Wissenschaftliche Begleitforschung Gemeinschaftsschule: Teilprojekt: Entwicklung diagnostischer Expertise bei Lehrkräften als Voraussetzung für den Umgang mit Heterogenität und einen differenzierten, kognitiv aktivierenden Unterricht
Status:abgeschlossen
Kurzinhalt:Die Gemeinschaftsschule wird nur dann ein Erfolg, wenn sie das hoch gesteckte Ziel der individuellen Förderung sehr unterschiedlich begabter und leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler erreicht. Sowohl die pädagogische Diskussion als auch die empirische Schul- und Unterrichtsforschung zeigen mittlerweile immer deutlicher, dass dies nur möglich ist, wenn Lehrkräfte ihre professionellen Kompetenzen in den Bereichen pädagogische Diagnostik und allgemeine Didaktik signifikant weiterentwickeln (Schrader 2009; Maier 2009). Um überhaupt individualisiert unterrichten zu können, müssen Lehrkräfte einen individualdiagnostischen Blick entwickeln (Horstkemper 2004, 2006; Winter 2006; Walter 2008; Maier 2010). Empirische Studien zeigen mittlerweile, dass Lehrkräfte mit höherer diagnostischer Expertise auch einen kognitiv anspruchsvollen und adaptiven Unterricht planen können und damit zur Leistungssteigerung beitragen können (z.B. Anders et al. 2010).
b) Fragestellungen:
- In welchen zentralen Kompetenzbereichen (z.B. Lesen, Texte verfassen, mathematisches Modellieren, naturwissenschaftliche Grundbegriffe, etc.) werden klassen- und jahrgangsstufenübergreifende Instrumente und Verfahren der formativen Diagnostik genutzt?
- Wie werden die einzelnen Instrumente und Verfahren der formativen Leistungsdiagnostik von den Lehrkräften, Schüler/innen (Stichwort self assessment) aber auch vom betreuenden Personal (z.B. Nachhilfelehrkräfte während der Hausaufgabenbetreuung im Ganztagsbetrieb) genutzt? Wie werden die Ergebnisse dokumentiert und kommuniziert?
- Wird das Lern- und Förderangebot in Zeiten des differenzierenden Unterrichtens an diesen diagnostischen Informationen über Lern- und Entwicklungsstände der Schüler/innen ausgerichtet? Welche Faktoren lassen sich als förderlich bzw. hinderlich beschreiben?

[kürzen]
Projektdauer:01.11.2012 bis 31.10.2014
Mitarbeitende:
  • Prof. Dr. Uwe Maier (PH Schwäbisch Gmünd)
    Dr. Kerstin Metz (PH Ludwigsburg) (Leitung)



  • Verweis auf Webseiten:
    keine
    Angehängte Dateien:
    keine
    Erfasst von Dr. Kerstin Metz am 07.08.2009
    Zuletzt geändert von Egon Flindt am 27.08.2017
        
    Projekt-ID:55